Mitglieder-Login


Sie sind hier: Aktuelles / Veranstaltungen / Ausstellungen

Ausstellungen


Von Bohne, Erdnuss und Mimose - fabelhafte Fabaceae

Verbandsausstellung 2024

Die Ausstellung zeigt die große Familie der Schmetterlingsblütengewächse (Fabaceae). Bohnen, Linsen und Erbsen kennt jeder als heimische Nutzpflanzen. Doch die Familie beeindruckt mit vielen weiteren Nahrungspflanzen, Färbepflanzen, Gewürzen, Heilmitteln, wertvollen Nutzhölzern und Gartenschönheiten. Spannend ist auch das Thema der Stickstoff-Fixierung, das Zusammenleben mit Ameisen oder die Blattbewegungen der Mimose. 

Die Ausstellung beleuchtet auf 15 großformatigen, thematischen Tafeln die verschiedenen Aspekte dieser einzigartigen Pflanzenfamilie. Mehr als 30 kleinere Tafeln sind einzelnen Arten gewidmet. 

Die Ausstellungsbroschüre umfasst sämtliche Ausstellungsinhalte, ergänzt durch drei vertiefende Gastbeiträge.  Erhältlich ist die 85 Seiten umfassende Broschüre zum Preis von 12,-€ (zzgl. Versandkosten)  in der Geschäftsstelle. Mail an GF-VBG@verband-botanischer-garten.de

In diesem Jahr 2025 ist die Ausstellung in folgenden Gärten zu sehen.

Augsburg | Botanischer Garten der Stadt Augsburg (31.05. bis 09.11.2025)

Bochum | Botanischer Garten der Ruhr-Universität Bochum (16.06. bis 31.10.2025)

Darmstadt | Botanischer Garten der TU Darmstadt

Dortmund | Botanischer Garten Rombergpark der Stadt Dortmund (bis Herbst 2025)

Hamburg | Loki Schmidt Garten Botanischer Garten Hamburg (Juni bis Sept. 2025)

Kassel | Botanischer Garten Kassel

Krefeld | Botanischer Garten Krefeld

Marburg |  Botanischer Garten der Universität Marburg (ganzjährig Außengelände)

Osnabrück | Botanischer Garten der Universität Osnabrück (01.06. bis 21.11.2025)


Neue Wilde - Globalisierung in der Pflanzenwelt

Verbandsausstellung 2021/2022

Ausstellung NeophytenPflanzen können viel schneller und weiter reisen, als es ihre natürlichen Ausbreitungsmechanismen zulassen. Wie? - Mit Hilfe des Menschen und den modernen Transportmitteln überwinden Pflanzen spielend natürliche Barrieren. Die unbeabsichtigt eingebrachten Pflanzenarten finden häufig in urbanen Lebensräumen einen neuen Standort. Aber auch in natürlichen und naturnahen Lebensräumen breiten sich einige Arten aus.

Wie reisen Pflanzen? Welche Eigenschaften lassen Pflanzen invasiv werden? Welche Bedeutung haben Botanische Gärten, aber auch Privatgärten für die Ausbreitung von Neophyten? In dieser Verbandsausstellung beschäftigten wir uns mit dem spannenden Thema rund um biologische Invasionen. 

 In einer Ausstellungsbroschüre können alle Ausstellungstexte plus zwei Gastbeiträge nachgelesen werden. Das Heft steht hier als   Download bereit.

Forscher, Sammler, Pflanzenjäger - unterwegs mit Humboldt & Co.

Verbandsausstellung 2019


Wie kamen Tulpe und Hortensie in unsere Gärten, Flamingoblume und Usambaraveilchen auf die Fensterbank? Wie wurden Tee und Muskatnuss zu alltäglichen Genussmitteln? Im Jahr 2019 widmete sich Ausstellung der Jagd nach dem grünen Gold. Sie beleuchtet die Schicksale der Männer und Frauen, die als Pflanzensammler*innen in entlegenste Winkel der Erde vordrangen. Dabei setzten sie nicht selten ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel: Ihre Geschichten erzählen von haarsträubenden Erlebnissen, moralisch fragwürdigen Methoden, tragischen Schicksalen. Alexander von Humboldt war anlässlich seines 250. Geburtstages der Pate der Ausstellung. Obgleich der wissenschaftliche Rahmen seiner Studien ungleich breiter gesteckt war, erforschte und sammelte Humboldt mit seinem Begleiter Aimé Bonpland unzählige Pflanzen.

Die Ausstellung beleuchtete auf 15 großformatigen thematischen Tafeln neben den Akteuren der unterschiedlichen Epochen auch deren Motive für die Pflanzenjagd. Macht, Geld und wissenschaftliche Neugier waren die Haupttriebfedern – und sind es zum Teil noch heute. Monarchen schmückten sich mit exotischen Pflanzen, Kolonialmächte kämpften um Monopole auf profitable Nutzpflanzen, Orchideenjäger suchten die spektakulärsten Arten und Forscher die Erkenntnis. In der männlich geprägten Sammler-Szene behaupteten sich auch immer wieder außergewöhnliche Frauen, denen eine eigene Tafel gewidmet ist. Über 30 kleinere Ausstellungstafeln waren zudem einzelnen Pflanzenjägern und ihren grünen Schätzen gewidmet. Individuelle Landkarten zeigen dabei ihre Reiserouten und Sammelgebiete. Neben international bedeutsamen Persönlichkeiten beleuchtet die Ausstellung vor allem das Leben von Sammlern aus dem deutschsprachigen Raum.